Byron Quartett
Seit seiner Gründung geben die jungen Musiker des Byron-Quartetts mit Begeisterung Konzerte, um ihre Leidenschaft für die Musik anderen teil werden zu lassen.
Die Mitglieder des Byron-Quartetts, die aus verschiedenen europäischen Ländern kommen, haben am Genfer See dank des Impulses von Gabor Takacs-Nagy Bekanntschaft geschlossen.
Es ist also ganz natürlich, dass sie die Verdienste des Lord Bryon haben würdigen wollen, der durch seine Taten und seine Werke der erste grosse moderne Europäer war.
Im Juni 2006 erhält es das “Postgrade Diplom” für Steichquartett in der Klasse von Gabor Takacs-Nagy am Conservatoire Supérieur de Musique in Genf.
Von 2006 bis 2008 macht es weitere Fortschritte in der Klasse vom Ysaye-Quartett im C.N.R in Paris.
Das Quartett setzt seine Ausbildung auch innerhalb des Programms PROQUARTET-CEMC beim Alban Berg und Hagen Quartett und bei Eberhard Feltz fort. Das Byron-Quartett profitiert von der Unterstützung durch PROQUARTET-CEMC, SACEM und SPEDIDAM.
Als Preisträger des Kammermusikwettbewerbs des “Migros KulturProzent” 2009, erhält das Byron-Quartett die Auszeichnung des Publikums
Seit März 2010 wird das Byron Quartett von der Swiss Global Artistic Foundation unterstützt.
Von Anfang an wurde das Quatuor Byron bei wichtigen Konzertwochen engagiert ( GuildhallEnsemble Festival in London, Promenades musicales in Fontainebleau, Konzerte von Montbenon – Lausanne-, Dimanches musicaux in Thonon-les-Bains…). Ausserdem ist das Byron-Quartett regelmässig im Radio –Espace 2 und DSR 2- zu hören.
Das Quartett wurde auch von den Musikkritikern eifrig belobigt, den Weg der anspruchsvollen Musik weiterzugehen
Neben seinen Konzertverpflichtungen setzt sich das Byron-Quartett auch intensiv im pädagogischen Bereich ein und leitet zahlreiche Quartettkurse.
Wendy Ghysels
First violin
1984 geboren die schweizer und die belgische Staatsangehörigkeit besitzend, lernt Geigenspielen bei Professor Michel Poskin . Sie studiert anschliessend am Conservatoire de Supérieur de Musique in Genf in der KLasse von J.P.Wallez und erhält ihr "Diplôme de Soliste" mit Auszeichnug für das beste Diplom der Geigenklassen.
Sie setzt ihr Studium an der Royal Academy of Music in London bei Erich Gruenberg fort und erhält 2007 ein Postgrade in Performance Diploma mit der Auszeichnung Phenomenal sowie das Special Award Diploma of Royal Academy of Music. Sie nimmt an zahlreichen Masterclasses teil und profitiert unter anderem von der Ausbildung durch Zakhar Bron. Wendy Ghysesls erhält den ersten Preis beim Dexia-Wettbewerb 2000 und beim Jong Tenuto-Wettbewerb 2001. Sie ist ebenfalls Preis-trägerin der Fondation de la Vocation und der Fondation Leenaards.
Sie tritt regelmässig in Konzerten in ganz Europa auf und konzertiert als Solistin mit dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Contrechamps-Ensemble, dem Orchester der Opéra Royal de Belgique La Monnaie, der EUYO und der Camerata Bellerive unter der Leitung von Sir Colin Davis,Bernard Haitink, Vladimir Ashkenazy, Trevor Pinnock, Gabor Takacs. Sie ist zur Zeit Violinlehrerin am Conservatoire de Musique in Genf.
François James
Second violin
François James lernt Geigenspielen in der Klasse von Gerard Montmayeur (ehemaliger zweiter Geiger des Bernède-Quartetts) an der Musikschule in Mâcon. 1999 und 2000 erhält er ein-stimmig und mit « summa cum laude » die Goldmedaille und perfectionnement de violon.
Von 1997 bis 2000 hatte er die Gelegenheit mit Yolande Leroy an der Tibor Varga-Akademie in Sion zu arbeiten und von Tibor Vargas Ratschlägen zu profitieren.
2000 kommt François James an das Conservatoire Supérieur de Musique in die Klasse von Marie- Annick Nicolas und erhält 2004 das Konzertdiplom mit der Auszeichnung « sehr gut » sowie den Spezialpreis PierreFernex. Ein Jahr später erhält er sein Diplom als Solist mit der Auszeichnung “gut”.
2005 interpretiert er live das Konzert in G-Dur von Mozart für Radio Espace 2 unter der Leitung von Barthold Kujken.
François James arbeitet auch nach den Anweisungen von Victor Pikaisen, Vadim Guzman und Jean Ter Merguerian.
Er tritt als Solist und als Kammermusiker in Frankreich, Belgien Deutschland, in der Schweiz, in den USA sowie in China auf.
Er ist Mitglied des Orchestre de Chambre in Genf und Lehrer an der Musikschule in Thonon-les-Bains.
Robin Lemmel
Viola
Robin Lemmel beginnt sein Musikstudium in Thonon-les-Bains mit Enrique Danowicz und setzt seine Ausbildung am Conservatoire National de Region von Rueil-Malmaison fort, in der Klasse von Françoise Gnéri, Solobratsche der Pariser Oper.
Im Juni 2000 erhält er einstimmig den „Premier Prix d'alto à l’unanimité“. Robin Lemmel profitiert von den Ratschlägen des Artis und Chilingirian Quartetts und bildet sich dann als Streichquartettmusiker bei den Mitgliedern des Amati und des Talich Quartetts weiter.
2003 tritt Robin Lemmel der Camerata von Lausanne bei, mit der er in der ganzen Welt, unter der Leitung von Pierre Amoyal, Konzerte gibt. Er erhält im Juni 2005, gleichzeitig zu seinen Kammermusikaktivitäten sein Konzertdiplom am Conservatoire in Lausanne HEM in der Klasse von Bruno Pasquier. Er bildet sich anschliessend bei Vladimir Mendelssohn am Conservatoire Royal von Den Haag weiter fort.
Seit 2007 ist Robin Lemmel Bratschist im Orchestre de Chambre von Genf sowie Geigen- und Bratschenlehrer am Aiglon International College von Villars.
Martin Reetz
Cello
Martin Reetz, geboren in Marburg (Deutschland), erhält mehrere Preise der “Jugend Musiziert” in Deutschland. 2002 erhält er das Künstlerische Diplom der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar mit der höchsten Auszeichnung.
Martin Reetz setzt sein Studium am Conservatoire Supérieur de Musique in Genf in der Klasse von François Guye fort.
2005 erhält er sein Diplom als Solist sowie den Henri Stern- und Denis de Marignac Preis ( Preise für das beste Solistendiplom ).
Von 2006 bis 2008 bildet er sich bei Truls Mork an der Norges Musikkhogskole in Oslo weiter.
Martin Reetz begeistert sich, dank des Einflusses von Norbert Brainin in Weimar, für Kammermusik und tritt in zahlreichen Konzerten und Festivals in Europa auf. Er war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters.
Martin Reetz arbeitet auch mit dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre de Chambre de Genève und der Camerata von Lausanne, dirigiert von Pierre Amoyal, zusammen.
Im April 2008 wurde er zum Solovioloncello des National Symphony Orchestra of Ireland ernannt.
Zur Zeit arbeitet er als Violoncellolehrer am Conservatoire de Musique in Genf . Er tritt als Solist mit der Internationalen Jungen Orchesterakademie, dem Symphonieorchester von Mülheim, dem Philharmonischen Orchester von Jena, dem Budweiser Orchester und der Genfer Sinfonietta auf.
Er spielt ein Cello von Giovanni Grancino 1700, welches ihm von der Swiss Global Artistic Foundation zur Verfügung gestellt wird.